Es dauerte am Vorabend nicht lange bis wir beide ins Land der Träume eintrafen. Genauer gesagt, wir konnten beide wohl einen Countdown von 5 runter einläuten und zack – geschlafen. Zimmer und zugehöriges Bett machen es einem auch nicht zwingend schwer. 🙂

Das Frühstück wird im Beresford Hotel im dazugehörigen Restaurant eingenommen. Ein Italiener seines Zeichens, aber das Frühstück typisch irisch und kontinental. Was das Herz begehrt, es war vorhanden. Aber für uns war ehrlicherweise nur das typische irische Frühstück wichtig: Eierspeis‘, Schinken oder Speck, Baked Beans, Bratwürstchen und zwei Scheiben Toast.

Ein wenig unwirklich wirkt es aber dann doch so im mediterranen Ambiente, mitten in Dublin, mit irischem Frühstück. Geschmeckt hat es dennoch ausgezeichnet.

Frisch gestärkt und getankt mit Freude und Euphorie machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Da ich – Alex – vor einigen Jahren bereits in Dublin gewesen bin, wusste ich bereits, dass man sich eigentlich das Busticket sparen kann, da so gut wie alles in gemütlicher Fußreichweite liegt. Also machten wir uns auf den Weg von unserem Hotel, neben dem zentralen Busbahnhof und gegenüber vom Custom House, am Liffey entlang in Richtung O’Connell Bridge, vorbei an der Bank of Ireland zum Trinity College.

Es war für mich wie damals, ich trat in den Innenhof am College und hätte mich am liebsten sofort wieder eingeschrieben und wäre dort geblieben. Sabrina erging es sehr schnell genauso. Obwohl wir uns als Wiener in keinster Weise für unsere Universität schämen müssen und diese auch genügend Touristen anlockt, so üben so richtig große Campusareale immer eine Faszination und Anziehungskraft auf mich aus.

Neben dem beeindruckendem Collegegelände führte uns unser Weg jedoch zur berühmten Book of Kells Ausstellung, inklusive der berühmten alten Bibliothek im Long Room. Atemberaubend! Und jeder der einmal in Dublin ist, muss dies auf seine absolute ‚MUST TO DO LIST‘ setzen.

Als wir wieder vollkommen schwärmend das Collegegelände verlassen ist es mittlerweile zu Mittag und wir gehen gemütlich die große Hauptstraße vom College weg in Richtung Dublin Castle, vorbei am Olympia Theatre, der City Hall bis zum Dublin Castle und der anliegenden Chapel Royal.
Ehrlicherweise, wir haben es uns nur von außen angesehen, denn vom eigentlichen Castle ist nur noch ein kleines Stück Außenmauer und ein Wehrturm übrig. Der Rest ist bedeutend jünger und als Wiener – der vom Barock beinahe täglich erschlagen wird – unberauschend. Der dahinterliegende Garten hingegen hat eine nette Atmosphäre.

Generell ist zu sagen, dass in Dublin gefühlt an jedem „wichtigen“ Gebäude eine Parkanlage angrenzt. Und obwohl es Irland ist – mit englischem Rasen. Aber sagt ihnen das bloß nie! Sonst müssten sie zugeben, dass sie mit UK mehr gemeinsam haben als ihnen lieb ist.
Die Ironie an der ganzen Tatsache ist jedoch eigentlich, dass es zwar Grünanlagen an jedem Eck gibt, aber 80% davon mit einem „Please keep off the lawn“ (Bitte nicht auf den Rasen treten) Schild versehen sind. Ich meine, immerhin könnte sonst der „heilige“ Rasen beschädigt werden. 😉

Nachdem es vom Dublin Castle nur noch ein Katzensprung zur St. Patricks Cathedral und Christ Curch ist, beschließen wir, dass wir diese auch noch besuchen. Zumindest von außen uns ansehen wollen.

Ich hatte zwar den Eintritt der St.Paddys höher in Erinnerung, aber kurz vor Schließungszeit war es uns dann doch keine 7€ pro Person wert. Wir hatten beschlossen, dass wir am Donnerstag – wenn wir voraussichtlich ohnehin wieder in dem Eck sind – uns eine der Kirchen noch aussuchen und ansehen werden. Mal sehen wer den Zuschlag erhält. Bisher steht St.Paddys tatsächlich höher im Kurs. Aber wie Aktien so sind, können sie auch schnell wieder in den Keller fallen.

Nach einem guten Kaffee, idyllisch im Park der Cathedral begeben wir uns wieder auf den Heimweg. Dieses Mal jedoch über die Essax Street, am direkten Weg in die Temple Bar. DIE Weggehmeile aus Dublin. Für das wirkliche Abend / Nachtleben ist es noch etwas zu früh, aber man konnte schon einen Eindruck gewinnen wie es wohl ist. Mittlerweile jedoch machen sich die hinterlegten Kilometer bemerkbar und unser weiterer Heimweg führt uns noch über die Ha‘ Penny Bridge, vorbei am Spire über die Talbot Street (Einkaufsstraße) bis zum Hotel. Meine Erinnerung hat mich nicht ganz verlassen und so konnten wir am Weg noch in den hiesigen Supermarkt Tesco einfallen und uns Sandwiches fürs Abendessen mitnehmen. Wirklich Hunger hatten wir beide nicht, aber die Vernunft gewann. Immerhin hatten wir nur ein kleines Mittagessen durch zwei kleine Subway 6-inch Sandwiches.

Die Füße immer noch hochgelagert und etwas gepeinigt also, genießen wir jetzt noch ein wenig den Restabend mit TV und Kaffee im Zimmer und gehen die Möglichkeiten des morgigen Tages durch und eines ist fix, morgen werden wir den Hop on – Hop off Bus in vollen Zügen ausnutzen.

Abschließend von heute ist noch zu sagen, dass unsere Pechsträhne vorbei ist offensichtlich. Wir hatten zwar gemischtes Wetter, aber der Rest verlief, im Gegensatz zu gestern, tatsächlich problemfrei. Wir können aktuell nur ein paar Impressionen vom Handy zur Verfügung stellen, aber es wird nach dem Urlaub eine Galerie mit den hochwertigen Fotos geben, versprochen!

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