Im Oktober begonnen und mit März offiziell beendet wurde das 1. Semester meines Studiengangs. Da mir BWL sooo gut gefallen hat, habe ich es mir nicht genommen im April ein weiteres Mal zur Prüfung anzutreten und konnte nun also ebenfalls das erste Semester erfolgreich abschließen. Unter Betrachtung meiner Leistung, kann ich sogar tatsächlich von erfolgreich sprechen und ja ich bin ein bisschen stolz auf mich.
Im Vergleich meine durchschnittliche Überstundenanzahl von Oktober bis März waren 26,5 Stunden zusätzlich zur natürlich normalen 40h Arbeitswoche, Feiertage, Urlaub und Co und nichts desto trotz konnte ich das erste Semester im Endeffekt mit einem Notendurchschnitt von 2,1 abschließen. *dance*
Pünktlich mit dem Start des neuen Jahres, hat auch die Prüfungszeit auf der FH angefangen, das eine oder andere Projekt in der Arbeit muss fertig gestellt werden und kleine private Projekte warten auch schon länger auf Fertigstellung. Es ist also eigentlich wie immer und irgendwie dann doch nicht.
So “locker” wie zu Beginn des Studiums ist es jetzt natürlich nicht mehr und die 4. Prüfung innerhalb von 2 Wochen inkl. den üblichen Gruppenarbeiten verlangt einen straffen und disziplinären Zeitplan. Wo ich doch so gut in Selbstdisziplin bin…
Ein morgendlicher Blick in die Zeitung hat bei mir ein heftiges Kopfschütteln und absolutes Unverständnis hervorgerufen. Im genauen geht es hier um die jüngste Meldung vom wehrten Herrn Minister Hahn, welcher scheinbar Angst davor hat, dass wieder Leben an den Unis einkehrt.
Ein Auszug vom Standard:
Hahn warnt vor dramatisch steigender Studierendenzahl
11. Oktober 2009, 21:13
ÖVP-Minister sieht zwanzig Prozent Zuwachs und fordert Uni-Gebühren
Wien – Der Hausherr will nicht jeden reinlassen: Wissenschaftsminister Johannes Hahn wünscht sich einfachere Regelungen, um Zugangsbeschränkungen an Österreichs Universitäten zu verhängen. Der ÖVP-Politiker untermauerte diese Forderung in der ORF-Pressestunde mit den “dramatisch steigenden Studierendenzahlen” . Gemäß aktueller Hochrechnungen zeichne sich für 2009 eine Zunahme “von über 20 Prozent” ab, womit bereits an die 300.000 Studierende die Unis bevölkern würden.
Wir haben mittlerweile Herbst 2009 vor der Türe stehen und meine Pläne vor einigen Jahren sollten so aussehen, dass ich nun bereits einen Bachelor Titel besitze und mit Oktober den Master anfange. Wie es im Leben allerdings oft so ist, kam alles ganz anders als geplant.
Aber was wäre das Leben ohne vorhersehbare Änderungen und Überraschungen, die es einem zwar oftmals auch nicht einfach machen, aber im Nachhinein betrachtet sogar gut waren. Mein Ausflug an die Universität Wien als Informatik Student hat mir unter anderem gezeigt, dass ich wohl für ein wahres Unileben einfach nicht geschaffen bin und zum Zweiten eine akademische Ausbildung nicht immer nötig ist. Zumindest habe ich meinen Job nun 2 Jahre, bin grundsätzlich glücklich damit und habe keinerlei Ausbildung diesbezüglich.
Nachdem mir von verschiedenen Seiten zugetragen wurde, dass aus meinem vorherigem Bericht ( Bye Bye orangenes Wetex ) die Thematik Fachhochschule etwas zu kurz bzw ungenau geraten ist, werd ich mich nun bemühen Licht in die Sache zu bringen.
Anfang Dezember war ich schon relativ unzufrieden mit der Universität aus genannten Gründen, so versuchte ich soviele Informationen wie möglich über eine Wiener FH zu finden welche ebenfalls Medieninformatik unterrichtet und auch einen Wechsel von Uni auf FH zulässt.
Der Wechsel war für mich aus einigen Gründen eine lukrative Alternative. Der realistische Bezug zur Praxis steht in einer Fachhochschule um Welten besser als in einer theoretisch, wissenschaftlichen Uni.
Mittlerweile ist März und einiges passiert in Catties World. Was vermutlich einige brennend interessieren wird ist das Thema Studium. Nunja in meinem Studienausweis steht mittlerweile "abgemeldet", bereits seit Jahresanfang.
Warum?