Eine Woche später, wieder mit beruhigtem Kopfe und glücklich zu Hause angekommen, ein Résumé über das große Spektakel namens Nova Rock 2010. Entgegen der ursprünglichen Planung von einigen Personen mehr, haben sich im Endeffekt nur ein Freund und ich am Donnerstag vormittag in Wien getroffen und noch die letzten Vorräte eingekauft. Man will ja wissen was man hat.
Zwar wusste man, dass es warm wird, aber einen Begriff über die tatsächliche Hitze bekam man erst vor Ort.
Mittags angekommen, die ersten wichtigen Taschen geschnappt und nun hieß es anstellen für 1,5h in praller Sonne unter Tausenden von Menschen mit dem selben Ziel. WIR WOLLEN DAS BÄNDCHEN !!
Nach vielen vielen Jahren Abstinenz ist es heuer nun wieder soweit und meiner einer fährt wieder auf ein Festival. Und natürlich nicht irgendeines, sondern natürlich aufs Nova Rock 2010. Angezettelt wohl durch nur eine Band, die ich zumindest einmal im Jahr live sehen – die Rede ist selbstverständlich von Subway to Sally – will und wird durch einige andere Bands vervollständigt.
Eigentlich ein Wahnsinn was so ein 3 Tages Eventticket mittlerweile kostet, andererseits wenn man sich anschaut welche Bands da aller mit dabei sind volle 3 Tage lang, dann ist dieser Preis eigentlich schon wieder legitim. Kurze Rücksprache mit einem Freund, meiner Schwester und natürlich meinem Schatz und swupp – so schnell ist ein Astra schon bis zum Dach gefüllt.
Nach einem gestrigen atemberaubenden ASP Konzert, welches mit 3 Zugaben und einem völlig fertigen, aber sichtlich glücklichen Alex (Sänger und Namensgeber von ASP) mit den Worten “Wien…. ihr seid echt wahnsinnig..” beendet wurde, fuhr ich heute immer noch lautstark mit ASP in den Boxen meines Autos zum wöchentlichen Essensritual zu meinen Eltern. Dieses mal jedoch fuhr ich über eine andere Strecke und kam somit am lokalen Friedhof vorbei. Immer noch nichts dabei denkend und den “Tag” ignorierend, steh ich bei der Ampel mit runtergelassenem Fenster – trotz Kälte wird nur bei offenem Fenster wenn schon geraucht – und nicke in Erinnerungen schwelgend zu “Ich bin ein wahrer Satan” mit.
Bei strahlendem Sonnenschein, ein Lied auf den Lippen und bewaffnet mit einer Eintrittskarte pilgerten mal wieder einige tausende Fans am Samstag in die Arena Wien um die wohl genialste Live Band Deutschlands aus dem Genre mit ihrem neuen Album Live zu sehen.

Kreuzfeuer
Die Rede ist von Subway to Sally, welche mit ihrem neuen, erst vor einem Monat auf dem Markt gebrachtem, Album “Kreuzfeuer” die Open-Air Saison in Wien eröffneten und das wohl früheste ihresgleichen abhielten.
Das Wetter meinte es zum Glück gut mit uns und bescherte blauen Himmel, strahlender Sonnenschein und um die 20°C, wodurch das bereits zwei Stunden frühere erscheinen der Fans vor den Toren der Arena genossen werden konnte.
Wieder einmal waren meine Schwester und ich auf einem Konzert in der von uns geliebten Arena Wien, Hauptakteure waren diesmal Schandmaul mit ihrem diesjährigem Album “Anderswelt”. Eigentlich ist dies bereits im April 2008 erschienen und auch der erste große Teil der Tour war schon vorbei, doch auf Grund des Erfolges und der ausstehenden Orte kamen Schandmaul auch noch am 6. November nach Wien. Zu unserem Glück…
Nach einer Sommerpause melde ich mich in alter herbstlicher Frische zurück und hab auch gleich einen Konzertbericht im Gepäck. Nach langem gesellten sich Eisbrecher wieder nach Wien mit ihrem neuen Album Sünde und ließen die Szene Wien schmelzen.
Die Band Eisbrecher entstand durch den ehemaligen Sänger von Megaherz und wurde zu einem meiner Meinung nach gelungenen Projekt. Mittlerweile darf die “neue” Band 3 Alben verzeichnen und erfreut sich einer großen Fangemeinde. Wobei ich denke, dass einige alte Megaherz Fans dem Sänger Alex hinterher gewandert sind, inklusive mir.