Ein heutiger Blick in die Zeitung hat mir ein ziemlich lautes “Was zum ….?!” entlockt, gefolgt von einem ziemlich verstörtem Gesichtsausdruck, welcher jedoch durch die Aufklärung im Artikel etwas gemildert wurde. Aber vorenthalten möchte ich es natürlich nicht.
So gefunden heute im Standard:
Angst vor Kaffee?
06. August 2010, 07:39
Wenn Menschen nach dem Kaffeegenuss Angst verspüren, sind häufig ihre Gene dafür verantwortlich. Bei regelmäßigen Kaffee- oder Teetrinkern schwächt sich dieser Effekt allerdings ab.
Erbgut verantwortlich für Angstsymptome nach Kaffeegenuss – Regelmäßiger Genuss kann Symptomatik mildern
Nicht alle Menschen vertragen Kaffee; bei einigen kann das Koffein sogar Angstsymptome auslösen. Verantwortlich dafür ist eine kleine Variante im Erbgut. Ihre Wirkung kann durch regelmäßigen Kaffeegenuss jedoch abgemildert werden.
Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen. 1,3 Milliarden Tassen haben sie nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbands im vergangenen Jahr getrunken. Oder anders ausgedrückt: Im Durchschnitt hat sich jeder Deutsche 150 Liter Kaffee übers Jahr verteilt schmecken lassen.
Unbestimmte Angst
Was Getränke wie Kaffee und Tee, aber auch Cola und Kakao weltweit so beliebt macht, ist vor allem ihre anregende Wirkung. Die macht anderen Menschen allerdings zu schaffen: Sie verspüren nach dem Genuss von koffeinhaltigen Getränken Herzrasen, Schweißausbrüche, Unruhezustände und Einschlafstörungen; viele von ihnen erleben auch eine unbestimmte Angst. Gerade Patienten, die an einer Angsterkrankungen leiden, trinken deswegen häufig keinen Kaffee mehr oder reduzieren den Konsum.
Würzburger Wissenschaftler unter der Leitung des Psychiaters Professor Jürgen Deckert haben mit einer Arbeitsgruppe um Peter Rogers von der Universität Bristol jetzt herausgefunden, dass das Ausmaß der Ängstlichkeit auch von der Regelmäßigkeit des Kaffeegenusses abhängt. Über ihre Arbeit berichtet die Fachzeitschrift Neuropsychopharmacology in ihrer neuesten Ausgabe. …… [weiterlesen]
Wenn ich also meinen Kaffeekonsum der letzten Jahre genauer betrachte, KANN ich eigentlich nur noch immun gegen diese Angstsymptome sein – sollte ich diese je gehabt haben.
Aber immer wieder erstaunlich WAS alles die Wissenschaft erkundet… Antworten die die Welt nicht braucht?! Ich weiß es nicht… Denn sind wir uns ehrlich, was zum Henker macht man nun mit dieser Information? Erinnert mich ein bisschen an diese Laktose-Unverträglichkeit, die in den letzten 20 Jahren eigentlich keiner – ausser im Familienstammbaum hat sich ein Indianer eingeschlichen – hatte und jetzt plötzlich jeder 2. darunter “leidet”.



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