In all dem Trubel gibt es leider erst eine Woche nach meiner Rückkehr aus Südtirol einen Urlaubsbericht. Man möge es mir verzeihen, aber immerhin ist später immer noch besser als nie. So also haben mich meine Wege nach Jahren endlich mal wieder zu einem Motorradurlaub geführt mit lieben Freunden und Familie, eine Woche Südtirol mit Ausflugszielen wie natürlich die Dolomiten und auch Gardasee stand am Programm.
Am Samstag früh morgens gings los, erstmal ca. 650km irgendwie runterbiegen um am Nachmittag in Südtirol, Girlan, Trento aufschlagen und unser Appartement beziehen. Zum Glück haben wir es trotz aller Vorhersagungen ziemlich trocken bis nach unten geschafft und mussten nicht unsere Regengarnitur auspacken und unter Strömen kurven.
An dieser Stelle ein kleiner Tipp in Südtirol. Mal abgesehen davon, dass Girlan direkt neben Bozen zentral in Südtirol liegt, ist es ein absolut herrlicher idyllischer Ort mit Weinbergen, Obstplantagen, herrlich romantisch – fast schon kitschig. Aber erholsam. Im selben Stile fanden wir auch unser Appartement vor, gemütlich, idyllisch, herrlicher Ausblick und mit hervorragender Infrastruktur.
Den ersten Tag vor Ort – Sonntag – verbrachten wir erholend, Füße hoch liegend im Appartement und beobachteten das verregnete Ambiente. Die Hoffnung war, dass nur dieser eine Tag verregnet blieb und wir diesen als wirklichen Faulenzertag genießen konnten – unsere Hoffnung erwies sich als richtig. Die restliche Woche wurden wir mit strahlenden Sonnenschein, hohen Temperaturen und blauen Himmel willkommen geheißen. Da macht das Erkunden der Pässe und ein kleines Mittagsschlaferl am Gardasee erst so richtig Spaß.
Pässe wie “passo di falzarego”, “Grödnerjoch”, “passo di pordoi”, “passo di stelvio” und co wurden alle von uns bezwungen mehr oder weniger erfolgreich. Bis auf Montag, als uns oben auf den Pässen knöchelhoher Schnee und ca 2°C empfingen, machte das Fahren vom Berg wieder runter irgendwie ständig mehr Spaß. Seltsam…
So nach einer weiteren Woche in Südtirol verstärkt sich eigentlich meine Zuneigung zu dem Land, zu dem Gebiet immer mehr und mein lang vorgenommenes Vorhaben endlich mal italienisch zu lernen, bekam nach diesem Urlaub drei dicke große Rufzeichen!!!
Jetzt 1 Woche später kann ich sagen im August gehts los am Italienischen Kulturinstitut Wien mit einem sogenannten Kompaktkurs Italienisch für Anfänger. Demnächst kann ich also zukünftige Buchungen und Co in der Landessprache reservieren.
Kurzes und knackiges Fazit:
Kurz woars … oba … schee woars …



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