4 Pfoten, schwarz-weißes Fell, neugierige Nase und hie und da auf seinen Namen Prometheus hörend, streifte bisher besagter Kater in meiner Wohnung – in meinem Leben umher. Und eigentlich waren wir glücklich, wäre da nicht die Sache mit der Arbeitszeit und dem einstweiligen Alleinsein meines geliebten Mitbewohners. Man sagt zwar, Katzen können damit umgehen, aber es sind im Endeffekt doch 9-11 Stunden (je nach Arbeitstag) die er alleine in unserer Wohnung verbringt und sehnsüchtig auf mich wartet.
Nach langem hab ich mir jetzt ein Herz gefasst und hab mich, ohne sein Wissen, auf die Suche nach einem Gefährten für ihn gemacht. Nicht, dass er noch eifersüchtig wird….
In der Tierklinik Aspern bin ich dann fündig geworden und habe die Katzendame Jessie angeboten bekommen, für die seit einiger Zeit bereits ein guter Platz gesucht wurde. Aber auf Grund ihrer körperlichen Angeschlagenheit (Auto-immun Erkrankung) musste sie beinahe das komplette letzte halbe Jahr in der Tierklinik verbringen, in der Hoffnung endlich ein neues Plätzchen zu finden.
Jessie ist eine rot-braun-weiß gemusterte, ungefähr 2 jährige, liebevoll, verschmuste, mit etwas Speck auf den Hüften versehene Katzendame, welche nun seit 3. April bei uns eingezogen ist.
Fazit nach nun mehr als einer Woche: Die zwei kommen super gut miteinander aus, verstehen sich blendend und erste Ansätze von körperlicher Zuneigung zeigen sich auch bereits. Was für ein Unglück, dass es aber wohl beiden kastrierten Katzen keine Freude bereiten würde.
[Wer Ironie findet, darf sie behalten.]
Zwar ist es normal, dass es Annäherungsversuche zwischen den Beiden gibt und sich auch noch die Rangordnung ausgemacht werden muss, aber ich bin ehrlich gesagt auch recht froh, wenn der “tierische” Frühling auch wieder vorbei ist.
Aber solang es den 2 Fellnasen bei mir zu Hause gut geht, bin ich genauso glücklich und vorallem beruhigter, wenn ich hier im Büro sitze.



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