Wieder einmal waren meine Schwester und ich auf einem Konzert in der von uns geliebten Arena Wien, Hauptakteure waren diesmal Schandmaul mit ihrem diesjährigem Album “Anderswelt”. Eigentlich ist dies bereits im April 2008 erschienen und auch der erste große Teil der Tour war schon vorbei, doch auf Grund des Erfolges und der ausstehenden Orte kamen Schandmaul auch noch am 6. November nach Wien. Zu unserem Glück…
Fast 1,5 Stunden vor Einlass trafen wir bereits bei der Arena ein und fanden auch schon einige andere Fans vor der noch verschlossenen Tür stehen und gesellten uns mit riesiger Vorfreude dazu. Nach schier endlosem warten, ein bisschen Smalltalk gingen endlich die Türen auf und die Massen strömten in die Halle. Da das Konzert bereits eine Woche vorher restlos ausverkauft gewesen ist – selbst an der Abendkassa gab es keine möglichen Karten mehr – kann man hier definitiv von Massen sprechen. Eigentlich ein riesiger Erfolg für Schandmaul, war noch vor zwei Jahren die Arena nur zu 80% gefüllt.
Mittig in Reihe 2 angekommen mussten wir nun wieder schier endlos auf die Vorband warten… die erm.. naja recht eigenartig war. In gewisser Weise ganz gut, zumindest passte der Beat, aber das mit dem Vocal muss man dann doch bitte nochmal üben… Die Band hat es sich sichtlich, musikalisch und textlich an die Fahne geheftet als Freiheitskämpfer der alten Schule bezeichnet zu werden. Optisch im Army Look, textlich von Freiheit gesungen und in der Hand eine Che Guevara Flagge. Jeder wie er mag sag ich da nur.
Endlich um halb zehn kamen dann Schandmaul auf die Bühne und wurden von einem echt atemberaubenden, tosenden Geschrei empfangen. Man hat ihnen wirklich angesehen, dass sie beeindruckt waren und ich ein wenig auch muss ich gestehen. Der ewig währende Gesangschor macht schon etwas her, vorallem wenn man selbst ein Teil des Chors ist.
Zu meiner extremen Freude wurden neben natürlich den Hits aus Anderswelt auch noch Klassiker wie das Trinklied, Walpurgisnacht und vorallem Drachentöter und der junge Siegfried (wenn auch nur als Medley) und zu guter letzt Dein Anblick gespielt.
Nach 2 Stunden und zwei Zugaben hieß es dann leider doch Abschied nehmen, zumindest so lange bis Schandmaul für Autogramme wieder vor die Bühne kamen. Die Zeit habe ich dementsprechend genutzt und mir gleich mal ein Anderswelt Girlie als auch einen Schandmaul “Folk You” Pullover. (Bilder werden nachgeliefert)
Abschließend haben wir uns dann noch ein Autogramm von Thomas, dem Sänger, geholt und unsere Vermutung bestätigt, dass sein Lied Wolfsherz von Weto auf dem Buch Wolfsherz von auch ihm geliebten Autor Wolfgang Hohlbein basiert.
Spät aber doch und völlig übermüdet ging es dann nach Hause mit dem grauenden Wissen, dass es ein paar Stunden später wieder hieß aufzustehen und mit definitiv zu wenig Schlaf ins Büro / in die Schule zu traben. Aber das war es wert…..


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