Mittlerweile sind wir wieder eine Woche in Wien und aus Kroatien zurück. Ich weiß mitm Schreiben war ich etwas schleißig, aber dafür ja jetzt.
Die Woche war wirklich erholsam, mental stärkend und natürlich schön. Kroatien mag zwar noch seinen “Ostblock” Touch haben, zumindest den Ruf, aber kaum ist man dort fängt man an vieles davon zu lieben. Dieser mediterrane Flair, dieses Toskanafeeling welches einen ständig umgibt. Das kristallklare türkisblaue Meer, die Berge im Hintergrund, die liebevollen kleinen Geschäfte. Fast wie im Traum oder einen verdammt kitschigen Hollywoodstreifen.
Während der Zeit kam es mir vor, als würden sich meine Schwester und ich wieder ein Stück näher kommen. Nicht dass wir einen Keil oder dergleichen zwischenuns hatten, aber sie ist nunmal in der Pubertät und ich die letzten zwei Jahre auf “Selbstfindung”. Mittlerweile haben wir halbwegs eine gemeinsame Linie gefunden, natürlich kracht es nach wie vor noch hie und da. Wäre doch sonst auch langweilig.
Im Gegensatz zur Verbesserung dieser Beziehung, hat wohl eine andere “Familien” Beziehung ein wenig gelitten. Was hauptsächlich meiner Meinung nach durch übertriebenen Egoismus und Selbstbemitleidung, -beweihräucherung angenfangen hat. Aber ich möcht nicht näher, weiter, darauf eingehen auf der öffentlichen Plattform.
Fakt war, meine Familie hat trotz alledem die Woche genossen, war aber inkl. mir doch auch wieder froh vor der Haustüre zu stehen und vor manchen Diskussionen wieder Ruhe zu haben.
Ich kann jedem, der keinen Urlaub in einem umzäunten Revier mit 24 Stunden “Überwachung” und Zwangsbelustigung vorzieht, ein gemütliches Appartement (in Kroatien auch ‘Sobe’ genannt) oder Hotelzimmer empfehlen und die Gegend auf sich wirken zu lassen und einfach die Tage zu genießen. Selbst verbrachten wir die Woche in Crikvenica, aber ich denke die meisten kleinen Städte entlang dieser Küste sind einmalig.


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